Diözesanmuseum ist geöffnet

LIMBURG. Das Diözesanmuseum des Bistums Limburg ist wieder eröffnet. Seit Oktober 2011 können Besucher die neu gestaltete Dauerausstellung anschauen, die um einige bisher ungezeigte Objekte ergänzt worden ist.

Informationen zu den Öffnungszeiten und Preisen

Das auf dem Weg zum Dom gelegene Museum besitzt die bedeutendste Kunstsammlung zwischen Köln und Frankfurt am Main. Es zeigt sakrale Kunstwerke aus zwölf Jahrhunderten. Der Domschatz setzt sich zusammen aus Geräten für den gottesdienstlichen Gebrauch, aus Reliquiaren sowie bischöflichen Insignien wie Stab und Mitra. Im Mittelpunkt des Domschatzes steht die berühmte Staurothek, die mehrere Holzpartikel vom Kreuz Jesu Christi birgt.


Video: Kunstwerke sind Zeugen des Glaubens - Museum wieder geöffnet

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Staurothek – Domschatz und Diözesanmuseum Limburg

Seit 1985 sind der Domschatz und die Bestände des Diözesanmuseums Limburg erstmals in einem eigenen Gebäude vereint. Sie werden in dem "Leyenschen Haus" (Domstraße 12) gezeigt.

Die Hofanlage aus dem 16.-18. Jahrhundert liegt im ursprünglichen Burgbereich. Sie war Sitz der kurtrierischen Kellerer und geht zurück auf ein Burgmannenhaus. Grabungen innerhalb des Gebäudes erbrachten 1984 Mauerzüge, die man wohl auf die Zeit vor 1200 datieren kann.

Das äußere Erscheinungsbild der Anlage blieb beim Umbau weitgehend unverändert, das Innere wurde jedoch mit Rampe und Aufzug behindertengerecht gestaltet. Im Untergeschoß wurde zudem ein Tresorraum für den Domschatz eingebaut.

Der Ausstellungsbereich umfaßt acht Räume auf drei Etagen: Der Domschatz wird im Untergeschoß gezeigt. Die Dauerausstellung ist auf fünf Räume im ersten Stock verteilt. Zusätzlich bietet ein großer Raum im Erdgeschoß Platz für Sonderausstellungen.

Das Diözesanmuseum wurde 1903 von Bischof Dominikus Willi gegründet und 1905 in der Kapelle und den angrenzenden Räumen des Limburgers Schlosses eingeweiht. Dort verblieb es bis zu seiner Schließung 1976.