Seit 1985 sind der Domschatz und die Bestände des Diözesanmuseums Limburg erstmals in einem eigenen Gebäude vereint. Sie werden in dem "Leyenschen Haus" (Domstraße 12) gezeigt.
Die Hofanlage aus dem 16.-18. Jahrhundert liegt im ursprünglichen Burgbereich. Sie war Sitz der kurtrierischen Kellerer und geht zurück auf ein Burgmannenhaus. Grabungen innerhalb des Gebäudes erbrachten 1984 Mauerzüge, die man wohl auf die Zeit vor 1200 datieren kann.
Das äußere Erscheinungsbild der Anlage blieb beim Umbau weitgehend unverändert, das Innere wurde jedoch mit Rampe und Aufzug behindertengerecht gestaltet. Im Untergeschoß wurde zudem ein Tresorraum für den Domschatz eingebaut.
Der Ausstellungsbereich umfaßt acht Räume auf drei Etagen: Der Domschatz wird im Untergeschoß gezeigt. Die Dauerausstellung ist auf fünf Räume im ersten Stock verteilt. Zusätzlich bietet ein großer Raum im Erdgeschoß Platz für Sonderausstellungen.
Das Diözesanmuseum wurde 1903 von Bischof Dominikus Willi gegründet und 1905 in der Kapelle und den angrenzenden Räumen des Limburgers Schlosses eingeweiht. Dort verblieb es bis zu seiner Schließung 1976.