Die Schatzkammern

Das Untergeschoss beherbergt mit der Domschatzkammer und dem Gewölbe mit den Trierer Landrentamtspretiosen die kostbarsten Goldschmiedewerke und Edelsteinarbeiten der Sammlung.

Die Domschatzkammer beinhaltet Stücke, die bereits zeitgenössisch für den Limburger Dom hergestellt wurden, sowie mit der Staurothek und dem Trierer Petrusstab Reliquiare, die erst nach der Säkularisierung und Bistumsgründung in den Bestand des heutigen Domschatzes gelangten. Aus Dombeständen haben sich die von Daniel von Mudersbach gestiftete Kasel mit den Dompatronen, zwei Messbücher mit aufwändigen Goldschmiedeeinbänden, mehrere mittelalterliche Kelche sowie das für die Reliquien der Staurothek gefertigte Standkreuz erhalten.

Unter den Landrentamtspretiosen versteht man die geistlichen Insignien des Trierer Kurfürsten und Erzbischofs. Das durch seinen überbordenden Reichtum faszinierende Ensemble besteht aus Prunkmitra, Bischofsstab und Vortragekreuz, Messkelch und einer Monstranz mit zugehörigem Baldachin. Im selben Raum befindet sich zudem eine Auswahl an Brustkreuzen und Siegelringen ehemaliger Limburger Bischöfe.

                                          Blick in die Domschatzkammer