Geschichte

Die Geschichte des religiösen Lebens auf dem Gebiet der heutigen Diözese wird in zwei Räumen dargestellt und teilt sich in die Zeit vor und nach der Bistumsgründung.

Obschon das Bistum Limburg selbst erst nach der politischen Neuordnung 1827 errichtet worden ist, liegt es auf einem Gebiet mit einer reichen religiösen Überlieferung seit dem Frühmittelalter. Da das Gebiet der Diözese sich aus Teilen der Erzbistümer Trier und Mainz zusammensetzt, sind aus diesem Gebiet einige wichtige Geschichtszeugnisse dargestellt, die vor allem aus den großen Klöstern und Stiften auf Bistumsgebiet stammen. Im Raum, der Vorgeschichte und Ordensleben zeigt, wird mit dem merowingischen Kreuzanhänger aus Diez das älteste christliche Symbol aus dem Bistumsgebiet sowie mit der Bleitafel vom Lubentiusgrab das älteste christliche Schriftzeugnis präsentiert.

Im angrenzenden Raum wird die Bistumsgeschichte bis in die jüngere Zeit dokumentiert. Zahlreiche Dokumente, die mit wichtigen Personen der Bistumsgeschichte zusammenhängen, wie z.B. das Schreibwerkzeug des ehemaligen Bischof Blums, ein Porträt des Kurfürsten und letzten Erzbischofs von Trier Clemens Wenceslaus' oder ein Stahlstich des ersten Limburger Bischofs Jakob Brand sind dort zu sehen. Historisch bedeutsame Siegel, Wappen, Urkunden, Modelle sowie Landkarten erlauben eine Erkundung der Zeitenwenden und Umbrüche an Mittelrhein und Lahn.

                        Blick auf die Präsentation einer karolingischen Säule