Grundvollzüge des Glaubens

Eucharistie und Taufe gehören zu den Sieben Sakramenten der Kirche, sie stellen als solche Grundvollzüge des Glaubens dar. Da sich Glauben auch an Hand von Objekten vermitteln lässt, sind im dritten Raum des Diözesanmuseums viele Exponate neben ihrer kunsthistorischen Bedeutung auch im Hinblick auf ihre liturgischen oder frömmigkeitsgeschichtlichen Relevanz ausgestellt. Weshalb sind beispielsweise auf einem Messkelch unterschiedliche biblische Szenen dargestellt und um welche handelt es sich?

Geburt und Tod, Anfang und Ende des Lebens sind jeweils auch entscheidende Momente des Christ-Seins. Geburt und Taufe gehören ebenso zusammen wie Tod und rituelle Verabschiedung und waren gesellschaftsumfassend von enormer Relevanz. So werden bäuerliches und adliges Totengedenken direkt gegenübergestellt. Ein schlichtes Bahrtuch wird von den Resten eines Castrum Doloris, einer temporären Schmuckarchitektur, die den Sarg des letzten Fürsten von Nassau-Hadamar umgab, gerahmt. Für das Sakrament der Taufe stehen der Taufstein aus Westerwälder Steinzeug und die silberne und reich ornamentierte Taufgarnitur für die gesellschaftliche Bandbreite der Formfindung. Der dritte Schwerpunkt liegt in der Feier der Eucharistie. Die dazu benötigten Gegenstände sind in vielfältiger Ausfertigung in der Sammlung präsentiert.

Gerne beraten wir Sie auch hinsichtlich geeigneter pädagogischer und didaktischer Ansätze für Ihren Besuch beispielsweise mit einer Schulklasse.

                    Blick in die Dauerausstellung "Grundvollzüge des Glaubens"